In den frühen Morgenstunden des 21. April sind in Wuppertal-Elberfeld zwei Bewohner einer Wohnung durch Kohlenmonoxid verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 4 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Deweerthstraße.
Nach ersten Erkenntnissen bemerkten die Betroffenen plötzlich auftretenden Schwindel und alarmierten daraufhin die Einsatzkräfte. Vor Ort stellten Feuerwehr und Rettungsdienst eine deutlich erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid in der Wohnung fest. Als Ursache identifizierten die Einsatzkräfte eine defekte Gastherme im Badezimmer.
Die beiden Verletzten wurden medizinisch erstversorgt und aufgrund erhöhter Kohlenmonoxidwerte im Blut in eine Spezialklinik nach Düsseldorf gebracht, wo eine Behandlung in einer Überdruckkammer erforderlich war. Eine dritte Person, die sich ebenfalls in der Wohnung befand, blieb unverletzt.
Im Zuge der Maßnahmen wurde die Gasversorgung des gesamten Gebäudes vorsorglich unterbrochen.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang auf die besonderen Gefahren von Kohlenmonoxid hin. Das Gas ist weder sichtbar noch geruchlich wahrnehmbar und wird daher häufig erst bemerkt, wenn bereits gesundheitliche Beschwerden auftreten. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel und Herzrasen; bei höherer Konzentration können Verwirrtheit, Atemnot sowie Bewusstlosigkeit folgen.
Zur Minimierung von Risiken wird empfohlen, bei einem Verdacht auf Kohlenmonoxid-Austritt umgehend mögliche Gefahrenquellen abzuschalten und für eine gründliche Belüftung der Räume zu sorgen. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmeldern können spezielle Kohlenmonoxid-Warner zusätzlichen Schutz bieten.
Zwei Verletzte nach Kohlenmonoxid-Austritt in Wuppertal-Elberfeld
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