Wuppertal – Der anhaltende Wassermangel hat erneut Auswirkungen auf die Wupper. Der Wupperverband hat die Durchflussmenge an der Messstelle Kluse auf ein historisches Minimum reduziert. Seit dem 7. Juli fließen dort nur noch 2.500 Liter Wasser pro Sekunde – ein Wert, der deutlich unter dem bislang festgelegten Mindestdurchfluss liegt.
Normalerweise beträgt die vorgeschriebene Mindestmenge am Pegel Kluse 3.500 Liter pro Sekunde. Dieser Wert wurde seit Inbetriebnahme der Wupper-Talsperre im Jahr 1987 über Jahrzehnte eingehalten. Erst im Jahr 2022 wurde der Mindestabfluss erstmals vorübergehend auf 3.000 Liter pro Sekunde gesenkt. Auch 2023 und erneut vor zwei Monaten war eine Absenkung erforderlich. Doch die aktuelle Trockenperiode hat nun eine weitere Reduzierung notwendig gemacht.
Die derzeitige Regelung, die in Abstimmung mit den zuständigen Behörden erfolgte, sieht einen Durchfluss von lediglich 2.500 Litern pro Sekunde vor. Der Wupperpegel liegt damit fünf Zentimeter unter dem Sollwert. Hauptursache ist der niedrige Füllstand der Wupper-Talsperre, die aktuell nur noch zu 31 Prozent ihrer Kapazität gefüllt ist.
Die Maßnahmen dienen dem Ziel, die verbliebenen Wasservorräte möglichst lange zu sichern. Der Wupperverband beobachtet die Entwicklung fortlaufend und steht im engen Austausch mit den zuständigen Stellen.
Wasserstand der Wupper auf historischem Tiefstand – Durchflussmenge stark reduziert
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