Die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid wollen die Orientierung für Radfahrer künftig mit einem gemeinsamen Knotenpunktsystem verbessern. Unter dem Namen „Radeln nach Zahlen“ ist die Einführung eines einheitlichen Beschilderungsnetzes geplant, das wichtige Kreuzungs- und Verbindungspunkte im gesamten Städtedreieck miteinander verknüpft.
Kern des Konzepts ist die Nummerierung zentraler Knotenpunkte entlang der Radwege. Diese sollen sowohl auf Übersichtskarten als auch durch entsprechende Wegweiser vor Ort gekennzeichnet werden. Radfahrer können ihre Route dadurch einfacher planen und sich entlang der nummerierten Strecken orientieren.
Für die Umsetzung des Projekts wollen die drei Kommunen noch in diesem Jahr Fördermittel beantragen. Bei einer Bewilligung könnten die neuen Schilder bereits im kommenden Jahr installiert werden.
Das geplante Knotenpunktnetz soll eine Gesamtlänge von rund 170 Kilometern umfassen. Mit mehr als 100 Kilometern entfällt der größte Streckenanteil auf Wuppertal. In Solingen sind etwa 40 Kilometer vorgesehen, während das Netz in Remscheid auf über 20 Kilometer ausgebaut werden soll.
Bergische Städte planen neues Orientierungssystem für Radfahrer
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