Im „Gleichschritt“ stockt der Baufortschritt bei den geplanten Outlet-Centern der Bergischen Nachbarn Wuppertal und Remscheid mehr oder weniger deutlich. Rund um die ehemalige Bahndirektion am Wuppertaler Hauptbahnhof gibt es kaum einen sichtbaren Fortschritt. Allerdings soll der Innenausbau laut Investor Clees vorangehen. Auf der Internetseite der Wülfrather Unternehmensgruppe wird allerdings als Eröffnungsdatum für den ersten Bauabschnitt nach wie vor „Spätsommer 2017“ (!) genannt. Die Seite cityoutletwuppertal.com des künftigen Betreiber ROS Retail Outlet Shopping, Wien, nennt dagegen „2018“ als Öffnungstermin.

Warten auf Abschluss der Gerichtsverfahren

Das Konkurrenzprojekt in der Innenstadt von Remscheid-Lennep dagegen stockt erneut. Der Bauherr des Objektes auf dem ehemaligen Stadiongelände wartet auf den Abschluss mehrerer Gerichtsverfahren, um endlich den Startschuss geben zu können. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte einen Antrag der Stadt Remscheid abgelehnt, die Verfahren parallel zu bearbeiten. Dadurch könnte sich der Baustart noch um Monate hinziehen – sofern die Verfahren zu Gunsten des Projektes entschieden werden. Gerade ist ein erstes Urteil ergangen. In einem Verfahren um die Frage, wer gegen das Lenneper Outlet-Center klagen darf – nur direkte, unmittelbar betroffene Anwohner, wie die Stadt meint, oder die Outlet-Gegner-Auffassung auch Bürger, die weiter weg wohnen – gab das Gericht den Outlet-Gegnern Recht. Die Stadt weist aber darauf hin, dass das Gericht keine inhaltliche Entscheidung getroffen habe, ob das DOC gebaut werden dürfe oder nicht.

Auch die Entscheidung über gegenseitigen Klagen der Städte Wuppertal und Remscheid ist noch anhängig.