Nein, eine Überraschung war das nicht. Auf der letzten Ratssitzung des Jahres am Montag (18. Dezember) wurde Matthias Nocke als städtischer Beigeordneter für Kultur und Sport sowie Sicherheit und Ordnung wiedergewählt worden. Vor Monatsfrist war die geplante Wahl noch kurzfristig abgesetzt worden, weil im Wuppertaler Verwaltungsvorstand nach der Demission von Panagiotis Paschalois Mitte des Jahres ein Volljurist fehlt.

Um sich eine Diskussion mit NRW-Innenminister Herbert Reul zu ersparen, hatte der Rat vor der Wahl die Hauptsatzung geändert, damit er nach Beendigung des von Paschalis betriebenen Klageverfahrens gegen seine Abwahl, gegebenfalls einen fünften Dezernenten zu wählen, der die erforderliche Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst mitbringt.

Nocke erhielt in geheimer Abstimmung 46 Ja-Stimmen, 13 Stadtverordnete stimmten dagegen, fünf enthielten sich.