Wuppertal. Am ersten Samstag im März fand der Wuppertaler Immobilientag bereits zum 43. Mal statt. Die Sparkasse Wuppertal lud dazu von 10 bis 16 Uhr in die Glashalle Johannisberg ein. Die Veranstaltung zog erneut zahlreiche Besucher an, die sich über verschiedene Aspekte des Immobilienerwerbs, der Finanzierung sowie der energetischen Sanierung und Modernisierung informierten.
Mit insgesamt 34 Messeständen und 18 Vorträgen bot die größte Immobilienmesse im Bergischen Land ein vielfältiges Informationsangebot. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr insbesondere Themen rund um nachhaltige Sanierungsmaßnahmen. Experten informierten unter anderem über Änderungen im Gebäudeenergiegesetz, den Einsatz von Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern und die Nutzung von Steckersolaranlagen für private Haushalte.
Bereits zur Mittagszeit hatten sich rund 800 Interessierte eingefunden, insgesamt werden jährlich etwa 1.300 Besucher erwartet. Organisator Jürgen Harmke, der seit fast fünf Jahrzehnten für die Sparkasse tätig ist und den Immobilientag seit rund 35 Jahren begleitet, zeigte sich zufrieden mit der Resonanz. Die Größe der Veranstaltung sei gut ausbalanciert, da sowohl die Messestände als auch die Vorträge durchgehend gut besucht seien. Anpassungen erfolgen vor allem inhaltlich – etwa durch die Einbindung neuer Aussteller oder aktueller Themenschwerpunkte. Während es vor einigen Jahren lediglich einen Anbieter für Solartechnik gab, präsentierten sich in diesem Jahr bereits vier Unternehmen aus diesem Bereich.
Die Auswahl der Schwerpunkte basiert auf einer kontinuierlichen Beobachtung des Besucherinteresses. Die am stärksten frequentierten Vorträge geben Hinweise darauf, welche Themen besonders relevant sind. Der Fokus auf Energieeffizienz wird daher auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen, insbesondere mit Blick auf Balkonkraftwerke und moderne Energiemanagementsysteme.
Neben dem Messepersonal waren auch rund 80 Mitarbeitende der Sparkasse vor Ort, um Fragen zur Immobilienfinanzierung, Marktwertanalyse und Vermittlung zu beantworten. Ein besonderes Highlight war die Vorstellung eines neuen digitalen Assistenten namens „simone“. Das Tool bietet auf Basis einer detaillierten Gebäudeanalyse maßgeschneiderte Empfehlungen zur energetischen Optimierung. Nutzer erhalten eine Übersicht zu möglichen Maßnahmen, Einsparpotenzialen und verfügbaren Förderprogrammen – mit der Möglichkeit, entsprechende Arbeiten direkt zu beauftragen.
Auch im kommenden Jahr wird der Immobilientag wieder stattfinden. Die 44. Auflage ist für den 7. März 2026 geplant.