Auf der Bahnstrecke zwischen Wuppertal und Köln soll der Zugverkehr ab Donnerstag, 1. Oktober, wieder weitgehend normal laufen. Nach Angaben der Deutschen Bahn sind die vorläufigen Reparaturarbeiten an der Wupperbrücke bei Leverkusen-Opladen abgeschlossen. Die Brücke war nach einem während der Sanierungsarbeiten entdeckten Riss kurzfristig zum Problem für den Bahnverkehr geworden.
Einschränkungen nach Riss in der Brücke
Die Strecke war erst im Juli nach einer monatelangen Generalsanierung wieder freigegeben worden. Am letzten Tag der Arbeiten wurde jedoch ein Riss an der Wupperbrücke festgestellt. In der Folge kam es insbesondere auf der Linie RB 48 zu erheblichen Einschränkungen und Zugausfällen.
Mit dem Abschluss der provisorischen Instandsetzung können die Züge die Strecke nun wieder regulär befahren. Vollständig aufgehoben sind die Einschränkungen allerdings noch nicht. Aus Sicherheitsgründen gilt im Bereich der Brücke zunächst eine reduzierte Geschwindigkeit. Nach Einschätzung der Bahn verlängert sich die Fahrzeit dadurch voraussichtlich um ein bis zwei Minuten.
Dauerhafte Sanierung ab 2030 geplant
Die jetzt abgeschlossenen Arbeiten dienen lediglich der vorläufigen Sicherung der Brücke. Eine umfassende Sanierung des Bauwerks ist nach Angaben der Deutschen Bahn erst für die Zeit ab 2030 vorgesehen. Ein konkreter Termin für die dauerhafte Instandsetzung steht derzeit noch nicht fest.
Bahnstrecke zwischen Wuppertal und Köln ab Donnerstag wieder weitgehend regulär
Wtotal/CCA