Behörden gehen in Wuppertal gegen illegale Sperrmüllsammler vor

Daniel H/CCA



In Wuppertal haben am Sonntag, 19. Oktober 2025, mehrere städtische und staatliche Stellen einen umfangreichen Kontroll- und Sondereinsatz gegen illegale Sperrmüllsammlungen durchgeführt. Ziel der Aktion war es, Verstöße gegen abfall- und gewerberechtliche Vorschriften zu unterbinden und das Stadtbild zu schützen.

Der Einsatz erfolgte im Vorfeld der geplanten Sperrmüllabholung im Stadtteil Oberbarmen. Dabei überprüften Einsatzkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes, der Polizei und des Jobcenters Wuppertal insgesamt 41 Fahrzeuge. Die Kontrollen förderten zahlreiche Verstöße zutage, unter anderem Fahrten ohne gültige Fahrerlaubnis, mangelnde Ladungssicherung sowie Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Zudem wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

Die Behörden leiteten daraufhin verschiedene Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Mehrere Fahrzeuge wurden sichergestellt, in einigen Fällen entstempelt und Sicherheitsleistungen erhoben. Nach Angaben der Stadt ist der Einsatz Teil einer fortlaufenden Strategie, um illegale Entsorgungs- und Sammelaktivitäten konsequent zu unterbinden.

An der Aktion beteiligt waren der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Wuppertal, die Polizei Wuppertal, das Jobcenter, das Ordnungsamt, die Untere Immissionsschutz- und Abfallwirtschaftsbehörde sowie das Straßenverkehrsamt. Die beteiligten Institutionen kündigten an, auch künftig gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Sperrmüllsammlungen durchzuführen.

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