Betrunkener Autofahrer verursacht schweren Unfall in Wuppertal-Langerfeld

Daniel H/CCA



Ein 41 Jahre alter Autofahrer hat am Montagabend auf der Dahler Straße in Wuppertal-Langerfeld unter erheblichem Alkoholeinfluss einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Verletzt wurde niemand, der entstandene Sachschaden ist jedoch beträchtlich.

Nach Angaben der Polizei kam der Mann gegen 19 Uhr mit seinem Audi, der in Fahrtrichtung Westen unterwegs war, aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überfuhr eine Verkehrsinsel und zerstörte dabei eine Ampelanlage. Anschließend geriet der Wagen in den Gegenverkehr und kam erst zum Stillstand, nachdem er mit einem Anhänger kollidiert war, der mit einem Fahrzeug beladen war.

Zeugen verständigten unmittelbar nach dem Unfall Polizei und Rettungsdienst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, befand sich der Fahrer noch an der Unfallstelle. Bei der Kontrolle ergaben sich deutliche Hinweise auf eine erhebliche Alkoholisierung. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht, wo unter ärztlicher Aufsicht eine Blutprobe entnommen wurde. Diese ergab eine Blutalkoholkonzentration von 2,48 Promille. Der Führerschein des 41-Jährigen wurde sichergestellt.

Der Unfallverursacher blieb ebenso unverletzt wie weitere Verkehrsteilnehmer. Der Audi war infolge der Kollision nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Dahler Straße in Fahrtrichtung Westen zeitweise gesperrt. Der Verkehr wurde teilweise umgeleitet, bis die Fahrbahn von Trümmerteilen befreit und wieder freigegeben werden konnte.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens an der Ampelanlage sowie an den beteiligten Fahrzeugen steht noch nicht fest. Nach ersten Einschätzungen dürfte sie jedoch mindestens im hohen vierstelligen Bereich liegen. Gegen den 41-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Das könnte Dich auch interessieren

Sicherheitskonzept für BUGA-Hängebrücke wird nach Warnung vor Suizidgefahr überprüft

Wuppertal führt Ranking der günstigsten Städtereiseziele in Deutschland an

Sommerurlaub 2026: Mittelmeer bleibt erste Wahl – Interesse an Reisezielen im Norden wächst