„Das Tagebuch der Anne Frank“ im Theater am Engelsgarten

Atamari/CCA



Die Wuppertaler Bühnen bringen am Freitag, 22. Mai, um 19.30 Uhr das Schauspiel „Das Tagebuch der Anne Frank“ im Theater am Engelsgarten auf die Bühne. Die Inszenierung basiert auf dem Theaterstück von Frances Goodrich und Albert Hackett in der deutschen Übersetzung von Robert Schnorr und entsteht in Kooperation mit dem internationalen Figurentheaterfestival FIDENA.

Im Mittelpunkt steht das Schicksal der jüdischen Familie Frank, die während der nationalsozialistischen Besatzung der Niederlande im Hinterhaus einer Amsterdamer Firma untertaucht. Anne Frank dokumentiert die Zeit des Verstecks ab ihrem 13. Lebensjahr in ihrem Tagebuch. Nach der Entdeckung des Verstecks wird die Familie deportiert. Anne Frank stirbt 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Ihr Vater Otto Frank überlebt als einziges Familienmitglied und veröffentlicht später die Aufzeichnungen seiner Tochter.

Die Regisseurin Anne Mulleners setzt sich in ihrer Inszenierung mit der historischen Bedeutung Anne Franks sowie mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinander. Vor dem Hintergrund zunehmender extremistischer Tendenzen richtet die Produktion den Blick auf Erinnerungskultur, Ausgrenzung und Verantwortung.

Die Aufführung dauert rund 1 Stunde und 35 Minuten und findet ohne Pause statt. Begleitend wird ein theaterpädagogisches Angebot für Schulklassen und Gruppen angeboten.

Zum Ensemble gehören unter anderem Julia Meier als Anne Frank, Alexander Peiler als Otto Frank sowie Julia Wolff, Aline Blum, Lucas Brosch, Paula Püschel und Kevin Wilke. Bühne und Kostüme stammen von Matthias Dielacher und Chani Lehmann. Für Puppenbau und Puppenspiel-Coaching zeichnet Sara Hasenbrink verantwortlich.

Veranstaltungsort ist das Theater am Engelsgarten an der Engelsstraße 18 in Wuppertal.

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