Der Muttertag gehört heute in zahlreichen Ländern zu den festen jährlichen Gedenktagen. Seine Ursprünge reichen in die Vereinigten Staaten zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück und gehen auf eine private Initiative zurück, die später internationale Verbreitung fand.
Als maßgebliche Initiatorin gilt die Amerikanerin Anna Jarvis. Nach dem Tod ihrer Mutter Ann Maria Reeves Jarvis setzte sie sich dafür ein, einen offiziellen Gedenktag zur Ehrung von Müttern einzuführen. Ihre Mutter hatte sich zu Lebzeiten intensiv für soziale Belange engagiert, insbesondere für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien sowie die Gesundheitsversorgung von Kindern und Müttern. Aus der Wertschätzung dieses Engagements heraus entstand die Idee, Mütter allgemein in besonderer Form zu würdigen.
Die erste entsprechende Gedenkveranstaltung wurde 1907 im US-Bundesstaat West Virginia abgehalten. In den folgenden Jahren entwickelten sich daraus weitere öffentliche Feiern und Gottesdienste, die rasch größere Aufmerksamkeit fanden. Die Bewegung verbreitete sich daraufhin in den Vereinigten Staaten und gewann zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung.
Im Jahr 1914 erklärte der damalige US-Präsident Woodrow Wilson den Muttertag offiziell zum nationalen Feiertag. Festgelegt wurde dabei der zweite Sonntag im Mai als jährlicher Termin, der bis heute in den USA Bestand hat. Von dort aus verbreitete sich der Muttertag in viele weitere Länder weltweit.
In Deutschland etablierte sich der Muttertag ab den 1920er-Jahren, wobei insbesondere der Blumenhandel zur Popularisierung des Tages beitrug. Seither hat er sich fest im gesellschaftlichen Kalender verankert und dient vielen Menschen als Anlass, Müttern Anerkennung und Dank auszusprechen.
Die Redaktion von Wuppertal total wünscht allen Müttern einen schönen Muttertag.
Die Entstehung des Muttertags und seine weltweite Verbreitung
Daniel H/CCA