E-Scooter dienen in Wuppertal zunehmend als Fluchtmittel nach Straftaten

Daniel H/CCA



Polizei registriert mehrere Fälle in diesem Jahr. Täter nutzen die elektrisch betriebenen Roller, um sich vom Tatort zu entfernen. Verlässliche Angaben zur Häufigkeit gibt es bislang nicht.

E-Scooter werden auch in Wuppertal bei Straftaten als Fluchtfahrzeuge eingesetzt. In diesem Jahr sind der Polizei mehrere entsprechende Vorfälle bekannt geworden. Wie häufig die elektrisch betriebenen Roller tatsächlich zur Flucht genutzt werden, lässt sich allerdings nicht beziffern.

Polizei kann keine konkreten Zahlen nennen

In Brüssel reagiert die Politik auf die Entwicklung mit Einschränkungen für E-Scooter in bestimmten Bereichen und kriminalitätsbelasteten Gebieten. Auch in Wuppertal gab es in den vergangenen Monaten Fälle, bei denen Tatverdächtige nach einer Straftat mit einem solchen Roller entkommen wollten.

Fluchtversuche nach Raub und Einbruch

Im Februar versuchte ein junger Tatverdächtiger, nach einem Raubversuch an der Feldstraße in Oberbarmen mit einem E-Scooter zu fliehen.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich im April nach einem Einbruch in einen Barbershop an der Auer Schulstraße. Ein 48-jähriger Verdächtiger wollte sich mit einem E-Scooter vom Tatort entfernen und anschließend verstecken. Die Polizei konnte ihn sowie einen weiteren mutmaßlichen Beteiligten jedoch in der näheren Umgebung festnehmen.

Wie viele Straftaten in Wuppertal insgesamt mit einer Flucht auf einem E-Scooter verbunden sind, bleibt unklar. Die Polizei verfügt nach eigenen Angaben über keine entsprechenden statistischen Zahlen.

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