Energiesparende Neubauten können langfristig Kosten senken

Daniel H/CCA



Klimafreundliche Bauweisen bei neuen Schulen und Kindertagesstätten können sich für die Stadt Wuppertal langfristig auch finanziell auszahlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des städtischen Gebäudemanagements, das die Wirtschaftlichkeit verschiedener Energiestandards bei Neubauten analysiert hat.

Im Mittelpunkt der Berechnungen stand die Entwicklung der Gesamtkosten über einen Zeitraum von 40 Jahren. Verglichen wurden unterschiedliche Bauweisen hinsichtlich ihrer Investitions- und Betriebskosten. Die Auswertung zeigt, dass Gebäude, die nahezu dem Passivhausstandard entsprechen, zunächst höhere Baukosten verursachen. Demnach liegen die Investitionen bei dieser Bauweise rund vier Prozent über denen eines konventionellen Neubaus.

Die höheren Anfangskosten werden jedoch durch deutlich geringere Ausgaben für Heizung und Energie im laufenden Betrieb ausgeglichen. Über die gesamte Nutzungsdauer betrachtet fallen die Gesamtkosten solcher Gebäude niedriger aus als bei vergleichbaren Standardbauten.

Vor diesem Hintergrund plant die Stadtverwaltung, die Wirtschaftlichkeit energieeffizienter Bauweisen künftig bei jedem Neubauprojekt gesondert zu prüfen. Ziel ist es, bereits in der Planungsphase die langfristigen finanziellen Auswirkungen verschiedener Energiestandards systematisch zu bewerten.

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