Brilon/Wuppertal – In einem laufenden Ermittlungsverfahren wegen schwerer Körperverletzung und Bedrohung haben Polizei und Staatsanwaltschaft in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz am Donnerstag mehrere Wohnobjekte durchsucht. Hintergrund ist ein Vorfall, der sich bereits im März dieses Jahres in einem Waldstück bei Brilon (Hochsauerlandkreis) ereignet hatte.
Ein 19-jähriger Mann war dort zu einem Treffen erschienen, bei dem er nach bisherigen Erkenntnissen eine 13-jährige Person erwartet hatte. Am vereinbarten Treffpunkt traf er jedoch auf sieben mutmaßliche Angreifer, die ihn körperlich attackierten und verletzten. Darüber hinaus wurde der junge Mann zur Herausgabe seines Mobiltelefons genötigt.
Im Rahmen der strafrechtlichen Ermittlungen wurden nun Wohnungen von vier tatverdächtigen Personen durchsucht: Eine 21-jährige Frau aus Hamm, ein 18-jähriger Mann aus Wuppertal, ein 23-Jähriger aus Duisburg sowie ein 25-jähriger Beschuldigter aus Mendig (Rheinland-Pfalz). Alle vier stehen im Verdacht, gemeinsam mit drei weiteren bislang nicht durchsuchten Personen an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Auch die übrigen mutmaßlichen Täter sind den Ermittlungsbehörden bekannt.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Verdacht der gemeinschaftlich begangenen schweren Körperverletzung sowie der Bedrohung. Bei den Durchsuchungen konnten nach Angaben der zuständigen Behörden relevante Beweismittel sichergestellt werden. Weitere Details, insbesondere zur Kommunikation im Vorfeld des Treffens oder zur genauen Motivation der Beteiligten, wurden aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht veröffentlicht.
Ermittlungen nach Gewaltangriff: 19-Jähriger in Brilon von Gruppe überfallen – Tatverdächtiger aus Wuppertal
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