Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit haben Einsatzkräfte am Donnerstag Wohnungen und Firmen in Wuppertal sowie in zwölf weiteren Städten durchsucht. Im Fokus der Ermittlungen steht die Gebäudereinigungsbranche.
Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaften Hagen und Essen zufolge besteht der Verdacht, dass mehrere Beschuldigte ihre Beschäftigten über einen längeren Zeitraum nicht ordnungsgemäß angemeldet und schwarz entlohnt haben. Der mutmaßlich entstandene Schaden für die öffentlichen Kassen wird auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt.
An den Durchsuchungen waren insgesamt rund 260 Einsatzkräfte beteiligt. Dabei stellten sie zahlreiche Beweismittel sicher, darunter Geschäftsunterlagen, Computer und Mobiltelefone. Festnahmen erfolgten im Zuge der Maßnahmen nicht.
Ermittlungen wegen Schwarzarbeit: Durchsuchungen auch in Wuppertal
Daniel H/CCA