An einer Grundschule in Wuppertal beschäftigen Hinweise auf mögliche sexualisierte Übergriffe im Betreuungsbereich derzeit die zuständigen Behörden. Nach Angaben der Stadt stehen mutmaßliche Grenzverletzungen durch eine Betreuungskraft eines externen Trägers im Raum. Die betroffene Schule wird aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht genannt.
Der zuständige Verein stellte seine Betreuungstätigkeit bereits Anfang Mai ein. Gleichzeitig wurde die Zusammenarbeit mit dem Träger beendet. Am 11. Mai folgte eine Strafanzeige gegen Unbekannt.
Die Schule wird inzwischen eng durch Fachkräfte des Jugendamtes begleitet. Im Mittelpunkt stehen Präventionsmaßnahmen sowie die Unterstützung der betroffenen Kinder und Familien. Schüler erhalten altersgerechte Informationen zu persönlichen Grenzen und bestehenden Hilfsangeboten. Zusätzlich wurden Beratungsstellen für Eltern eingerichtet.
Nach Angaben der Stadt bleibt der Unterrichtsbetrieb trotz des Ausfalls der Betreuung bis 13.20 Uhr gewährleistet. Um Spekulationen vorzubeugen und frühzeitig Transparenz zu schaffen, informierte die Verwaltung auch Familien zukünftiger Erstklässler über die aktuelle Lage.
Ermittlungen wegen Verdachtsfalls an Wuppertaler Grundschule
Anka/CCA