Zum Beginn der letzten Bauphase der Generalsanierung auf der Bahnstrecke zwischen Hagen, Wuppertal und Köln ist es erneut zu Zwischenfällen im Schienenersatzverkehr gekommen. Innerhalb eines Wochenendes mussten gleich zwei Busse geborgen werden.
Am Sonntag blieb ein Ersatzbus der Linie S28 in Erkrath unter einer Unterführung stecken. Nach Angaben der Polizei Mettmann musste die Feuerwehr das Fahrzeug bergen. Im Anschluss überprüfte ein Statiker der Deutschen Bahn die betroffene Brücke auf mögliche Schäden.
Bereits am Samstagabend war in Wuppertal ein weiterer Bus des Schienenersatzverkehrs von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug der Linie S8 geriet teilweise in einen Graben und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet.
Die Deutsche Bahn setzt seit März zusätzliche Busse ein, um die Auswirkungen der umfangreichen Bauarbeiten auf den Zugverkehr abzufedern und größere Verspätungen zu vermeiden. Ein Teil des Fahrpersonals stammt aus dem europäischen Ausland und verfügt nach Angaben des Unternehmens zwar über die notwendige Streckenkenntnis, ist mit den örtlichen Gegebenheiten jedoch teils noch nicht vollständig vertraut.
Pendler berichten deshalb immer wieder davon, dass Fahrgäste den Busfahrern bei der Orientierung helfen. Die Einschränkungen durch den Ersatzverkehr sollen nach derzeitiger Planung am 10. Juli enden. Dann soll die Generalsanierung der Strecke zwischen Hagen, Wuppertal und Köln abgeschlossen sein.
Erneut Probleme im Schienenersatzverkehr
Daniel H/CCA