Am vergangenen Wochenende kam es in Wuppertal zu zwei Feuerwehreinsätzen aufgrund ungewöhnlicher Geruchsbelästigungen in Wohngebäuden. In beiden Fällen konnten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe festgestellt werden.
Einsatz in Heckinghausen
Am späten Freitagabend, dem 18. Juli, wurde die Feuerwehr in ein Mehrfamilienhaus an der Heckinghauser Straße gerufen. Anwohner hatten einen intensiven Geruch nach Schwefel wahrgenommen. Ein Trupp der Barmer Berufsfeuerwehr betrat das Gebäude unter Atemschutz und führte erste Messungen durch. Diese blieben jedoch ohne Auffälligkeiten.
Zur weiteren Überprüfung kamen auch Einsatzkräfte der Feuerwache Elberfeld mit präziserer Messtechnik hinzu. Auch sie konnten keine erhöhten Konzentrationen potenziell gefährlicher Stoffe feststellen. Zusätzlich wurde das Gebäude später durch Fachkräfte der Wuppertaler Stadtwerke kontrolliert. Auch hier blieben alle Messungen ohne Befund. Die Herkunft des Geruchs konnte nicht eindeutig ermittelt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten nach Abschluss des Einsatzes in ihre Wohnungen zurückkehren.
Zweiter Einsatz in Langerfeld
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 20. Juli, in einem Wohnhaus an der Schwelmer Straße. Dort war ein möglicher Austritt von Kohlendioxid gemeldet worden. Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Langerfeld führten umfangreiche Messungen durch. Auch in diesem Fall ergaben sich keine Hinweise auf eine Gefährdung. Es wird davon ausgegangen, dass ein technischer Defekt am CO₂-Meldegerät den Alarm ausgelöst hat.
Feuerwehreinsätze in Wuppertal: Unklarer Geruch in Wohnhäusern sorgt für Alarm
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