Wuppertal. In der Nacht zum Samstag kam es in Wuppertal-Oberbarmen zu einem Raubüberfall, der in einem ungewöhnlichen Fluchtversuch endete. Zwei bislang polizeibekannte Männer attackierten gegen 00:30 Uhr einen 53-jährigen Passanten auf der Berliner Straße. Sie schlugen auf das Opfer ein und entwendeten dessen Mobiltelefon.
Im Anschluss flüchteten die Täter in Richtung des Ufers der Wupper. Polizeikräfte nahmen unmittelbar die Verfolgung auf. Einer der beiden Männer ergab sich kurz darauf widerstandslos den Einsatzkräften. Der zweite Tatverdächtige hingegen setzte seine Flucht fort und versuchte, den Fluss zu durchqueren. Dabei geriet er in eine gefährliche Lage, da er das gegenüberliegende Ufer eigenständig nicht mehr erreichen konnte.
Die Polizei konnte den Mann im Wasser lokalisieren und sichern. Aufgrund der Strömung und der Böschungssituation war eine Bergung jedoch nicht ohne Unterstützung möglich. Die Feuerwehr wurde alarmiert und brachte alle Beteiligten mithilfe einer Leiter sicher ans Ufer.
Der 24-jährige Tatverdächtige wurde mit Symptomen einer Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen gemeinschaftlichen Raubes. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen, konnte jedoch noch vor Ort medizinisch versorgt werden.
Fluchtversuch endet in der Wupper: Tatverdächtiger nach Raubüberfall festgenommen
Daniel H/CCA