Wuppertal – Die Vorsitzende der Grünen Jugend, Jette Nietzard, hat mit einer Aussage zur möglichen Regierungsbeteiligung der AfD bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem Podcast des Rundfunk Berlin-Brandenburg stellte sie die Frage, ob in einem solchen Fall auch „Widerstand mit Waffen“ denkbar sei. Die Äußerung fiel im Kontext einer Diskussion über politische Reaktionen auf einen möglichen Machtwechsel.
Parteiintern und darüber hinaus stieß die Aussage auf deutliche Kritik. Nietzard distanzierte sich später von einer wörtlichen Auslegung und kündigte an, nicht erneut für den Vorsitz der Grünen Jugend zu kandidieren.
Unabhängig davon verfolgt die Bundestagsfraktion der Grünen das Ziel, gesetzlich gegen waffenrechtliche Erlaubnisse für Personen vorzugehen, die vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft werden. Dabei stehen auch Mitglieder und Strukturen der AfD im Fokus, sofern eine solche Einstufung vorliegt.
Auch in Wuppertal wird die Debatte verfolgt. Verschiedene politische Vertreter äußerten sich zurückhaltend, bewerteten die Wortwahl der Grünen Jugend-Vorsitzenden jedoch als unangemessen und problematisch. Die Diskussion über den Umgang mit politischen Gegnern gewinnt damit erneut an Schärfe – nicht nur auf Bundesebene.
Grünen-Jugendvorsitzende stellt bewaffneten Widerstand gegen mögliche AfD-Regierung in den Raum – Debatte erreicht Wuppertal
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