Am Samstag, 22. November 2025, wird im Opernhaus erneut Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ aufgeführt. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr und wird in Kooperation mit dem Anhaltischen Theater Dessau präsentiert. Die Inszenierung basiert auf dem Libretto von Adelheid Wette und wird in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln gezeigt. Ergänzend kommt moderne Sensortechnik in Form sogenannter SoundShirts zum Einsatz, die das musikalische Erlebnis physisch erfahrbar machen.
Die Oper erzählt die bekannte Geschichte zweier Geschwister, die beim Sammeln von Beeren den Weg durch den Wald verlieren. Auf ihrer Suche nach Orientierung begegnen sie freundlichen Gestalten, geraten jedoch schließlich in die Gewalt einer Hexe, die im Wald ein verlockend wirkendes Haus errichtet hat, um Kinder anzulocken. Am Ende gelingt es den beiden, die Gefahr durch Klugheit und Mut zu überwinden.
Die Aufführung gehört zu den beliebtesten Produktionen des Wuppertaler Opernhauses. Die erstmals 2006 gezeigte Inszenierung des damaligen Intendanten Johannes Weigand hat sich über die Jahre einen festen Platz im Spielplan erarbeitet. Ihr charakteristisches Erscheinungsbild, das sich an moderner Kinderbuchgestaltung orientiert, spricht sowohl ein junges Publikum als auch Erwachsene an.
Empfohlen wird die Produktion für Zuschauer ab etwa acht Jahren, die Freude an klassischen Märchenstoffen haben und sich auf eine atmosphärische Umsetzung mit musikalischer Intensität einlassen möchten.
„Hänsel und Gretel“ kehrt auf die Opernbühne zurück
DH/CCA