Wuppertal – 07.04.2025
Beim diesjährigen bundesweiten Känguru-Wettbewerb der Mathematik haben zwei Schülerinnen und Schüler der privaten Herder-Schule in Wuppertal-Elberfeld herausragende Ergebnisse erzielt. Pauline Denk (13) und Julian Kuhlen (16) gehören zu den besten Teilnehmern ihrer Altersgruppen und demonstrierten eindrucksvoll ihre mathematische Begabung.
Die 13-jährige Pauline Denk erreichte mit 130 von 150 möglichen Punkten bundesweit den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Damit lag sie deutlich über dem Durchschnitt von 79,2 Punkten. Die Teilnahme am Wettbewerb war ursprünglich nicht geplant, doch durch die Motivation ihres Mathematiklehrers nahm sie schließlich teil – mit großem Erfolg. Besonders bemerkenswert ist ihre Entwicklung: Erst im Winter übersprang sie eine Klassenstufe und wechselte von der siebten in die achte Klasse. Seitdem empfindet sie den Unterricht als anspruchsvoller und spannender. Neben ihrer mathematischen Begabung zeigt sie großes Interesse an Kunst und Kunsttheorie, was durch das breit gefächerte Angebot ihrer Schule gefördert wird.
Ähnlich beeindruckend war das Ergebnis von Julian Kuhlen, der in seiner Altersgruppe bundesweit den ersten Platz belegte. Mit 140 Punkten übertraf er den Durchschnittswert von 61,6 Punkten deutlich. Seine Leistung liegt zudem klar über der Schwelle zur höchsten Preiskategorie. Der 16-Jährige besitzt ein ausgeprägtes logisches Denkvermögen, das sich auch in seiner Freizeit widerspiegelt. So bringt er sich autodidaktisch sowohl das Programmieren als auch die japanische Sprache bei. Zudem spielt er seit mehreren Jahren Klavier und ist für seine musikalischen Beiträge im schulischen Umfeld bekannt.
Beide Schülerinnen und Schüler profitieren von einer gezielten individuellen Förderung durch ihre Lehrkräfte. Pauline durfte bereits vor dem Klassenwechsel fortgeschrittene Themen eigenständig erarbeiten und anschließend ihren Mitschülerinnen und Mitschülern präsentieren. Auch Julian wird durch spezifische Materialien unterstützt, die ihm eine selbstständige Erarbeitung neuer Inhalte ermöglichen.
Die familiäre Atmosphäre an der Herder-Schule wird von beiden besonders geschätzt. Kleine Klassengrößen ermöglichen eine individuelle Betreuung und fördern ein starkes Gemeinschaftsgefühl unter den Schülerinnen und Schülern.
Auch wenn Pauline im kommenden Jahr nicht erneut am Känguru-Wettbewerb teilnehmen wird – ein geplanter Auslandsaufenthalt in den USA macht dies unmöglich –, bleibt ihre diesjährige Leistung ein eindrucksvoller Beleg für ihr Potenzial. Die Erfolge beider Jugendlichen unterstreichen nicht nur ihr persönliches Engagement, sondern auch die hohe Qualität der schulischen Förderung an der Herder-Schule.