Rettungsübung an der Wuppertalsperre: Polizei trainiert Ernstfall unter realistischen Bedingungen

Falk Wussow/CCA


Remscheid. Am Dienstag, den 8. April 2025, führten die Taucherstaffel der Wuppertaler Polizei sowie die Fliegerstaffel des Landes Nordrhein-Westfalen eine koordinierte Rettungsübung an der Freizeitanlage Kräwinklerbrücke in Remscheid durch. Ziel der Maßnahme war die realitätsnahe Vorbereitung auf Notfälle in und an Badegewässern – pünktlich zum Beginn der diesjährigen Badesaison.

Im Rahmen der Übung wurde das Szenario einer Personenrettung aus dem Wasser simuliert. Dabei kamen neben spezialisierten Tauchkräften auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, dessen sichere Landung auf einer nahegelegenen Wiese zuvor durch temporäre Sperrungen innerhalb des Freizeitgeländes ermöglicht wurde.

Die Freizeitanlage an der Wuppertalsperre gilt als beliebtes Naherholungsgebiet und zieht regelmäßig Besucherinnen und Besucher zum Wandern, Radfahren oder Bootfahren an. Auch Tauchsport ist dort grundsätzlich möglich, jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt – denn die Bedingungen gelten als potenziell risikobehaftet.

Mit der Übung setzen die Sicherheitsbehörden auf präventive Maßnahmen zur Gefahrenabwehr. Sie ist Teil eines kontinuierlichen Trainingsprogramms, das sicherstellen soll, dass Einsatzkräfte im Notfall schnell, gezielt und wirkungsvoll agieren können.

Die reibungslose Durchführung des Einsatzes unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Schulungen zur Sicherstellung eines hohen Schutzniveaus für die Bevölkerung – insbesondere an stark frequentierten Freizeitorten wie der Wuppertalsperre.

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