Die drei historischen Bronzeglocken der ehemaligen Kreuzkirche in Wuppertal-Elberfeld werden am Mittwoch, 8. Juli, ab 10 Uhr aus dem Kirchturm gehoben und mithilfe eines Krans abtransportiert. Künftig werden sie in der Pfarrkirche St. Willibald in Österreich wieder als Kirchenglocken im Einsatz sein.
Die Diakonie Wuppertal hat das Geläut an die österreichische Kirchengemeinde verkauft. Die Glocken stammen aus den Jahren 1952 und 1953 und wurden von der Glockengießerei Rincker gefertigt. Sie bringen 1.035, 654 und 465 Kilogramm auf die Waage. Nach Angaben der Diakonie bleibt das dreistimmige Geläut als geschlossener Klangkörper erhalten und wird weiterhin seinem ursprünglichen Zweck dienen.
Die ehemalige Kreuzkirche entstand zwischen 1847 und 1850 und prägte über Jahrzehnte das kirchliche Leben der Diakonie Wuppertal. Nach der Entwidmung im Jahr 2023 wurde das denkmalgeschützte Gebäude vorübergehend als Sozialkaufhaus genutzt. Inzwischen ging die Immobilie an das Wuppertaler Unternehmen Beck & Consorten über, das eine umfassende Sanierung plant. Künftig soll das Gebäude unter anderem für Schulungs- und Veranstaltungszwecke genutzt werden. Die Glockenanlage war nicht Bestandteil des Verkaufs der ehemaligen Kirche.
Historische Glocken der Kreuzkirche verlassen Wuppertal
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