Initiative „Fem_Tal“ vernetzt Frauen in Wuppertal

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In Wuppertal hat sich mit Fem_Tal eine Initiative etabliert, die Frauen miteinander vernetzen und den Austausch zu unterschiedlichen Themen ermöglichen will. Inzwischen umfasst die Gemeinschaft rund 290 Mitglieder, die sich sowohl digital als auch bei persönlichen Treffen austauschen.
Der Ursprung des Netzwerks liegt im Jahr 2024. Damals entstand zunächst eine kleine Gruppe über den Messenger-Dienst WhatsApp, die sich vor allem an Mütter richtete. Innerhalb kurzer Zeit wuchs die Gemeinschaft deutlich an und entwickelte sich zu einer breit angelegten Plattform für verschiedene Lebensbereiche. Heute organisieren sich die Teilnehmer in mehreren thematischen Untergruppen. Diese reichen von praktischer Unterstützung im Familienalltag über Austausch für Alleinerziehende bis hin zu beruflichen Themen. Darüber hinaus existieren Angebote für gemeinschaftliche Aktivitäten wie kreative Treffen oder Wanderungen.
Neben dem digitalen Austausch organisiert ein ehrenamtliches Organisationsteam regelmäßig Veranstaltungen. Dazu gehören offene Treffen, bei denen sich Mitglieder persönlich kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen können. Solche Begegnungen finden unter anderem im Projektraum der Wiesenwerke statt. Ergänzend werden thematische Veranstaltungen angeboten, die sich beispielsweise mit Fragen der persönlichen Entwicklung oder gegenseitiger Unterstützung beschäftigen.
Aus dem Netzwerk heraus entstehen auch soziale Kontakte und Freundschaften. Gleichzeitig dient die Initiative vielen Teilnehmern als Plattform, um Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Ein weiteres Anliegen der Gruppe besteht darin, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und entsprechende Aktionen zu begleiten.
So beteiligte sich das Netzwerk auch an Aktivitäten rund um den International Women’s Day. In diesem Zusammenhang schlossen sich Mitglieder einer internationalen Initiative an, die unter dem Namen Enough! Aktionen organisiert. In Wuppertal beteiligten sich Teilnehmer an einem zeitlich begrenzten Protest auf dem Von-der-Heydt-Platz, der im Rahmen eines globalen Frauenstreiks stattfand.
Für die kommenden Monate plant das Netzwerk weitere Treffen und Veranstaltungen. Diskutiert werden unter anderem regelmäßige Zusammenkünfte, bei denen Mitglieder in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen können. Informationen über die Initiative werden unter anderem über die Plattform Instagram veröffentlicht.

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