Kritik an Kirmes-Feuerwerk: Zoo sieht keine Gefahr für Tiere

Wtotal/CCA



Wuppertal. Die Kritik der Tierschutzorganisation PETA an den geplanten Feuerwerken der diesjährigen „Mega-Kirmes“ in unmittelbarer Nähe des Grünen Zoos stößt vor Ort auf wenig Resonanz. Während die Organisation den Verzicht auf pyrotechnische Vorführungen fordert und auf mögliche Belastungen für Tiere hinweist, sieht die Zooleitung keine Anhaltspunkte für eine Gefährdung der im Zoo gehaltenen Tiere.

In einer Pressemitteilung hatte PETA die beiden Feuerwerke der Kirmes kritisiert. Als problematisch bewertet die Organisation insbesondere die Nähe des Veranstaltungsgeländes zum Grünen Zoo. Nach Ansicht der Tierschützer könnten Lärm und Lichtblitze bei den Tieren Stressreaktionen auslösen.

Im Zoo selbst wurde die Veröffentlichung zunächst kaum wahrgenommen. Zoo-Direktor Arne Lawrenz erklärte, dass aus Sicht der Einrichtung keine besonderen Risiken für die Tierbestände bestünden. Zwar könne man grundsätzlich über die Notwendigkeit von Feuerwerken diskutieren, für die Tiere im Zoo stelle die Pyrotechnik jedoch nach den bisherigen Erfahrungen kaum eine Belastung dar.

Nach Einschätzung der Zooleitung reagieren viele Tiere auf die Geräuschkulisse ähnlich wie auf natürliche Wetterereignisse. Auch während der Silvesterfeuerwerke habe es in der Vergangenheit keine bekannten Zwischenfälle oder Auffälligkeiten gegeben. Vor diesem Hintergrund sieht der Zoo keinen Anlass, die geplanten Feuerwerke der „Mega-Kirmes“ als Problem für die tierischen Bewohner einzustufen.

Die Diskussion über Feuerwerke hat in den vergangenen Jahren bundesweit an Intensität gewonnen. Neben Umwelt- und Sicherheitsaspekten stehen dabei regelmäßig mögliche Auswirkungen auf Tiere im Mittelpunkt. Für den Grünen Zoo Wuppertal ergeben sich nach den bisherigen Erfahrungen jedoch keine Hinweise darauf, dass die Veranstaltungen eine relevante Beeinträchtigung für die dort gehaltenen Tiere darstellen.

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