Kritik an Stadtverwaltung: Schulen in Wuppertal von Haushaltskürzungen betroffen

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Wuppertal – Die Bildungsgewerkschaft GEW erhebt schwere Vorwürfe gegen die Stadt Wuppertal. Hintergrund ist der Umgang mit den ohnehin begrenzten finanziellen Mitteln für Schulen. Nach Angaben der Gewerkschaft wurden Bestellungen von Lehrmitteln und Möbeln zwar fristgerecht durch die Schulen aufgegeben, jedoch vom städtischen Zentraleinkauf nicht ausgeführt.

Als Ursache wird ein Mangel an Personal im entsprechenden Verwaltungsbereich genannt. Dieser habe dazu geführt, dass eingereichte Anträge nicht bearbeitet werden konnten. Besonders problematisch sei dabei, dass die dafür vorgesehenen Haushaltsmittel den Schulen dennoch angerechnet und in der Folge für das laufende Jahr gekürzt würden. Das bedeutet, dass Schulen weniger bestellen dürfen, obwohl sie nicht für die fehlende Lieferung verantwortlich sind.

Die GEW bewertet dieses Vorgehen als unangemessen und fordert die Stadt auf, die Kürzungen zurückzunehmen und die ursprünglich zugesagten Mittel vollständig bereitzustellen. Eine offizielle Stellungnahme der Stadtverwaltung zu den erhobenen Vorwürfen steht derzeit noch aus.

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