Lichtinstallation im Stadion am Zoo wirbt für Olympia-Entscheid

Wtotal/CCA


Wuppertal. Die Stadt setzt im Stadion am Zoo ein visuelles Zeichen für den anstehenden Ratsbürgerentscheid zur möglichen Olympia-Bewerbung der Region. Am Freitagabend, 27. März 2026, wird die Fassade der Haupttribüne im Rahmen einer künstlerischen Inszenierung illuminiert.
Die Lichtinstallation mit dem Titel „City of Movement“ wurde von dem Lichtkünstler Gregor Eisenmann konzipiert und soll die Sportstätte temporär in einen weithin sichtbaren Anziehungspunkt verwandeln. Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Kampagne, mit der für die Teilnahme Wuppertals an einer möglichen Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele geworben wird.
Organisiert wird die Veranstaltung vom städtischen Sport- und Bäderamt in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund. Ergänzend zur Illumination ist ein Bühnenprogramm vorgesehen, an dem mehrere ehemalige Spitzensportler aus Wuppertal mit olympischen und paralympischen Erfolgen mitwirken, darunter Simone Osygus, Peter Nocke, Holger Fach und Jochen Wollmert.
Hintergrund ist der laufende Ratsbürgerentscheid, bei dem die Wahlberechtigten noch bis zum 19. April abstimmen können. Gegenstand ist die Frage, ob Wuppertal Teil einer möglichen Olympia-Bewerbung der Initiative „KölnRheinRuhr“ werden soll. Für den Fall eines Zuschlags plant die Stadt, das Stadion am Zoo sowie die Schwimmoper als Trainings- und Wettkampfstätten bereitzustellen.

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