Wuppertal. Auf der Baustelle der Realschule an der Leimbacher Straße sind die Bauarbeiten auf unerwartet harten Widerstand gestoßen. Bei den Erdarbeiten wurde deutlich mehr und wesentlich härterer Fels vorgefunden, als die vorausgegangenen Bodenuntersuchungen erwarten ließen. Der Einsatz des Baggermeißels verursachte erheblichen Lärm und musste deshalb Anfang September während des laufenden Schulbetriebs eingestellt werden.
Um den Zeitplan für die umfassende Sanierung und den geplanten Neubau dennoch einzuhalten, sollen die lärmintensiven Arbeiten in den Herbstferien nachgeholt werden. Auf der Baustelle ist dann von Montag bis Samstag ein Zweischichtbetrieb vorgesehen. Für die Anwohner bedeutet dies eine deutlich höhere Lärmbelastung während der Ferien.
Eine alternative Vorgehensweise würde die Arbeiten erheblich verlängern. In diesem Fall müsste der Baggermeißel über einen Zeitraum von mindestens fünf Wochen täglich zwischen 14 und 20 Uhr eingesetzt werden. Um diese Verzögerung zu vermeiden, sollen die notwendigen Arbeiten nun innerhalb der Ferien konzentriert durchgeführt werden.
Bis zum Beginn der Herbstferien stehen zunächst noch die vorgesehenen Arbeiten an der Stahlfluchttreppe sowie an der provisorischen Wärmeversorgung der Schule an.
Wie aufwendig die unerwarteten Felsarbeiten sind, zeigen die bisherigen Erfahrungen auf der Baustelle. Für zwei Ausschachtungen waren während der Sommerferien ursprünglich lediglich zwei Arbeitstage vorgesehen. Tatsächlich dauerten die Arbeiten zwei Wochen. Auch der Versuch, den Fels mit einem kleineren Baggermeißel zu bearbeiten, brachte keinen Erfolg. Das Gestein erwies sich als zu widerstandsfähig, sodass schwereres Gerät erforderlich ist.
Massiver Fels verzögert Arbeiten an der Realschule
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