Fünf Jahre nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat das Land Nordrhein-Westfalen Wiederaufbauhilfen in Höhe von 78.103.047,68 Euro an die Stadt Wuppertal ausgezahlt. Das geht aus einem Bericht des NRW-Heimatministeriums hervor.
Landesweit wurden bislang rund 4,7 Milliarden Euro für den Wiederaufbau in den von der Flut betroffenen Regionen bewilligt. Die Mittel dienen der Beseitigung von Schäden an öffentlicher Infrastruktur sowie der Wiederherstellung zerstörter Einrichtungen.
Innerhalb Wuppertals waren insbesondere die Stadtteile Beyenburg und Kohlfurth von den Wassermassen betroffen. Überflutete Straßen, beschädigte Wohngebäude und stark in Mitleidenschaft gezogene Brücken prägten damals das Schadensbild.
Die Folgen des Extremwetters wurden zusätzlich durch Defizite bei der Warninfrastruktur verschärft. Unter anderem fehlten Sirenen, der Mobilfunk war zeitweise nicht verfügbar und einzelne Pegelmessstellen fielen während der Hochwasserlage aus.
Seit der Flutkatastrophe arbeitet der Wupperverband daran, den Hochwasserschutz in der Region schrittweise auszubauen und bestehende Schutzmaßnahmen zu verbessern.
Mehr als 78 Millionen Euro Wiederaufbauhilfe für Wuppertal
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