Stadt weitet Maßnahmen rund um das Café Cosa aus
Die Stadt verstärkt ihr Engagement im Umgang mit der offenen Drogenszene im Bereich des Wupperpark am Döppersberg. Der Stadtrat beschloss mit großer Mehrheit, die finanzielle Förderung für das Café Cosa zu erhöhen und dessen Öffnungszeiten auszuweiten.
Ziel der Maßnahme ist es, die Situation vor Ort zu stabilisieren und Hilfsangebote besser erreichbar zu machen. Ergänzend sollen die dort aufgestellten mobilen Toiletten künftig täglich gereinigt werden, um die hygienischen Bedingungen zu verbessern.
Nach Einschätzung der Verwaltung hat sich die Drogenszene in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Bereiche im Umfeld des Beratungsangebots werden zunehmend als belastend wahrgenommen. Als besonders problematisch gilt die starke Verbreitung von Crack, dessen Konsum innerhalb kurzer Zeit zu gravierenden sozialen und gesundheitlichen Folgen führt.
Zur engeren Abstimmung der beteiligten Stellen wurde ein runder Tisch eingerichtet, der die Entwicklung kontinuierlich begleiten und weitere Maßnahmen koordinieren soll. Neben Sozialarbeit, Beratung und Ordnungspartnerschaften steht dabei die unmittelbare Unterstützung suchtkranker Menschen im Mittelpunkt.
Ein Antrag von FDP und WfW, bis Jahresende einen alternativen Standort für die Einrichtung zu prüfen, fand im Rat keine Mehrheit. Gleichwohl sollen mögliche Alternativen weiterhin beobachtet werden, ohne die bestehenden Hilfsstrukturen kurzfristig zu verändern.
Mehr Unterstützung für Drogenhilfe am Döppersberg
wnwtal/CCA