NABU Wuppertal unterstützt BUGA 2031, lehnt Seilbahnprojekt jedoch ab

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Wuppertal – Der Naturschutzbund (NABU) Wuppertal begrüßt die Pläne für die Bundesgartenschau 2031 (BUGA) grundsätzlich, äußert jedoch erhebliche Bedenken hinsichtlich des geplanten Seilbahnprojekts. Insbesondere kritisiert der Verband die Umweltverträglichkeit sowie die Dimensionierung der Infrastrukturmaßnahmen.

Kritik an Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit

In seiner Stellungnahme zum Bebauungsplan 1257 – BUGA 3 hebt der NABU hervor, dass das Seilbahnprojekt in der aktuellen Form nicht den Prinzipien der Nachhaltigkeit entspreche. Die geplante Trassenführung sieht eine Verbindung über den Grünen Zoo bis zur Königshöhe vor. Dabei sei insbesondere das geplante siebenstöckige Parkhaus an der Talstation problematisch. Nach Ansicht des NABU widerspricht dessen Größe dem erklärten Ziel einer ökologisch verträglichen Bundesgartenschau.

Darüber hinaus sieht der NABU erheblichen Handlungsbedarf in Bezug auf den Natur- und Landschaftsschutz. Die geplanten Stützpfeiler würden durch schützenswerte Biotope, Landschaftsschutzgebiete und wertvolle Waldflächen führen, was zu erheblichen Eingriffen in das bestehende Ökosystem führen könnte. Zudem sei bislang nicht geklärt, inwieweit die Seilbahn die Kaltluftzufuhr zur Innenstadt beeinflussen würde – ein Aspekt, der angesichts steigender Temperaturen in den Sommermonaten von großer Bedeutung für das Stadtklima sei.

Nachhaltigkeitsversprechen nicht erfüllt

Obwohl der NABU das Gesamtkonzept der BUGA 2031 ausdrücklich unterstützt, bemängelt der Verband, dass bisher keine umfassenden Umweltbilanzierungen für die geplanten Bauprojekte vorgelegt wurden. Auch die Denkmalschutzbelange des Grünen Zoos und des historischen Zooviertels seien nicht ausreichend berücksichtigt worden.

Forderung nach alternativen Lösungen

Angesichts dieser Bedenken fordert der NABU die Stadtverwaltung auf, die Planungen für die Seilbahn grundlegend zu überarbeiten. Dabei sollten insbesondere umweltfreundlichere Alternativen geprüft werden, die sowohl den landschaftlichen Charakter als auch die Nachhaltigkeitsziele der BUGA bewahren. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Veranstaltung langfristig zur ökologischen Entwicklung Wuppertals beiträgt.

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