Wuppertal – Der geplante Neubau der Brücke an der Kirchhofstraße in Wuppertal-Sonnborn wird nicht wie vorgesehen umgesetzt. Obwohl die Entscheidung zum Wiederaufbau der seit über einem Jahrzehnt gesperrten Straßenverbindung getroffen wurde, bleibt die Realisierung vorerst ausgesetzt.
Die Brücke, die über Bahngleise führt, ist seit elf Jahren für den Fahrzeugverkehr nicht mehr zugänglich. Die Stadt Wuppertal hatte vorgesehen, mit dem Bau im kommenden Jahr zu beginnen. Diese Pläne müssen nun jedoch revidiert werden. Grund für die Verzögerung ist das Ausbleiben einer unterzeichneten Finanzierungsvereinbarung durch die Deutsche Bahn. Ohne dieses formale Einverständnis ist es der Stadt nicht möglich, das Bauvorhaben öffentlich auszuschreiben.
Nach Angaben der Stadtverwaltung ist die fehlende Unterschrift ein zentraler Hinderungsgrund für den Start des Projekts. Die Bauverwaltung betont, dass man weiterhin an dem Vorhaben festhalte und hoffe, die Brücke im Jahr 2027 realisieren zu können.
Die Kirchhofstraßen-Brücke gilt als wichtige Verkehrsverbindung im Stadtteil Sonnborn. Ihre Wiederherstellung ist daher für die verkehrliche Infrastruktur von erheblicher Bedeutung. Bis zur endgültigen Klärung der Finanzierung und einem verbindlichen Zeitplan bleibt der Bereich jedoch weiterhin für den Autoverkehr unpassierbar.
Neubau der Kirchhofstraßen-Brücke verzögert sich weiter
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