Oberbürgermeisterin Miriam Scherff diskutiert über Wuppertals wirtschaftliche Zukunft

Miriam Scherff/CCA



Die wirtschaftliche Entwicklung Wuppertals steht im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe „Am Küchentisch“, die am Donnerstag, 9. Juli, in der Bandfabrik stattfindet. Zu Gast ist Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, die gemeinsam mit dem Wuppertaler Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater Stefan Kirschsieper über die Herausforderungen und Perspektiven des Wirtschaftsstandorts sprechen wird.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die Auswirkungen der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten auf Wuppertal. Themen sind unter anderem die schwache Konjunktur, steigende Unternehmensinsolvenzen, internationale Handelskonflikte sowie die Situation der exportorientierten Wirtschaft. Auch die Belastungen durch hohe Energie- und Lohnnebenkosten, bürokratische Anforderungen sowie die Folgen steigender Lebenshaltungskosten und Wohnraummieten sollen beleuchtet werden.

Darüber hinaus geht es um die Frage, wie sich Wuppertal im Spannungsfeld globaler Veränderungen behaupten kann. Die Stadt verfügt über eine lange Tradition innovativer Familienunternehmen, bedeutender Erfindungen und erfolgreicher Marken. Welche Chancen sich daraus für die zukünftige Entwicklung ergeben, ist ein weiterer Schwerpunkt des Abends.

Stefan Kirschsieper begleitet seit vielen Jahren mittelständische Unternehmen bei Restrukturierungen und Sanierungen. Als Prokurist einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft bringt er umfassende Erfahrung in der Begleitung wirtschaftlicher Transformationsprozesse mit.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Bandfabrik an der Schwelmer Straße 133. Musikalisch eröffnet Saxophonist Jakob Jentgens den Abend. Zudem wird in Kooperation mit dem Café PRIO der Stadtmission Wuppertal ein klassischer Eintopf serviert, zubereitet von Fidan Turan.

Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen bitten die Veranstalter um eine vorherige Anmeldung per E-Mail oder telefonisch, damit die Essensplanung erfolgen kann. Zur Deckung der Veranstaltungskosten werden freiwillige Spenden erbeten.

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