Psychiatrische Unterbringung nach Gewalttaten: 32-jährige Wuppertalerin vom Landgericht eingewiesen

Daniel H/CCA



Wuppertal – Das Landgericht Wuppertal hat am Montag die dauerhafte Unterbringung einer 32-jährigen Frau in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Die Entscheidung erfolgte im Rahmen eines Sicherungsverfahrens nach mehreren schweren Übergriffen.

Die Frau war unter anderem wegen eines Messerangriffs angeklagt. Infolge eines eskalierenden Streits hatte sie einem Mann schwere Verletzungen zugefügt, die eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich machten. In einem weiteren Fall soll sie Passantinnen und Passanten auf offener Straße grundlos beleidigt, körperlich angegriffen und geschlagen haben.

Das Gericht sah in den Taten deutliche Anzeichen einer psychischen Erkrankung. Ein psychiatrisches Gutachten kam zu dem Schluss, dass die Frau zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig war und von ihr weiterhin eine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.

Die Maßnahme der Unterbringung nach § 63 StGB dient dem Schutz der Öffentlichkeit und soll gleichzeitig eine therapeutische Behandlung der Beschuldigten ermöglichen.

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