Sanierung der Stadthalle: Fokus auf Feuchtigkeitsschäden und laufenden Betrieb

Kichern/CCA


Im Zuge der Sanierung der Wuppertaler Stadthalle liegt ein zentraler Schwerpunkt auf der nachhaltigen Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden. Besonders im sensiblen Bereich der Dachanschlüsse werden Schwachstellen systematisch untersucht und dauerhaft behoben. Grundlage für die gezielten Maßnahmen sind umfangreiche Voruntersuchungen, die bereits im Vorfeld durchgeführt wurden. Eine eigens eingerichtete Probebaustelle hatte gezeigt, dass der Wandaufbau der Fassade in weiten Teilen uneinheitlich ist und unterschiedliche Materialien sowie teils unerwartete Konstruktionsdetails aufweist.
Der erste von insgesamt vier Bauabschnitten konzentriert sich auf die Südfassade und ist auf eine Dauer von etwa zwei Jahren ausgelegt. Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt die Stadthalle weiterhin in Betrieb. Die Abläufe auf der Baustelle werden so koordiniert, dass sie mit dem Veranstaltungsbetrieb vereinbar sind. Bereits im vergangenen Jahr wurde im Rahmen der Probebaustelle geprüft, in welchem Umfang sich bauliche Maßnahmen und Veranstaltungen parallel durchführen lassen, insbesondere im Hinblick auf die entstehende Lärmbelastung.
Um das äußere Erscheinungsbild während der Bauphase möglichst unverändert zu lassen, wird das Gerüst durch ein großflächiges Banner verdeckt, das die Fassade originalgetreu abbildet. Hinter dieser Verkleidung schreiten die eigentlichen Arbeiten voran. Der Abschluss des ersten Bauabschnitts ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen. Anschließend wird die Sanierung an der nächsten Fassadenseite fortgesetzt.

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