Wuppertal – Nach jahrelangem Stillstand zeichnet sich am Ottenbrucher Bahnhof im Briller Viertel ein Neubeginn ab. Das denkmalgeschützte Gebäude an der Nordbahntrasse, das seit der Schließung der letzten Gastronomie im Jahr 2017 ungenutzt blieb, soll umfassend saniert und neu belebt werden.
Ein Investor hatte bereits frühzeitig Interesse an der Restaurierung des historischen Gebäudes bekundet und plante, dort erneut eine gastronomische Einrichtung zu etablieren. Die Umsetzung des Vorhabens scheiterte jedoch zunächst an unterschiedlichen Auffassungen zwischen dem Investor und der Stadtverwaltung hinsichtlich der konkreten Vorgehensweise. In der Folge wurde ein Baustopp verhängt, und über einen längeren Zeitraum fanden keine Gespräche mehr statt.
Die Wiederaufnahme des Dialogs wurde maßgeblich durch die Bezirksbürgermeisterin von Elberfeld-West initiiert. In rund 18 Monaten intensiver Gespräche konnten schließlich alle wesentlichen Differenzen zwischen dem Investor, der Bauverwaltung und der Denkmalbehörde ausgeräumt werden.
Die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Bauarbeiten sind nun geschaffen. Die Stadt wird voraussichtlich in Kürze den bestehenden Baustopp aufheben. Der Investor plant, die Sanierungsarbeiten innerhalb eines Zeitraums von etwa zwei Jahren abzuschließen. Bis zur Wiedereröffnung einer gastronomischen Einrichtung im Ottenbrucher Bahnhof wird es jedoch noch einige Zeit dauern.