Wuppertal, Am diesjährigen Tag der Industriekultur, der am 1. Juni stattfindet, erhalten Interessierte in Wuppertal erneut die Gelegenheit, bedeutende historische Orte, technische Denkmäler und Museen zu entdecken. Auch die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) beteiligen sich mit einem besonderen Angebot: Die stromhistorische Sammlung im Umspannwerk an der Wichlinghauser Straße 32 wird für Besucherinnen und Besucher geöffnet.
Die Ausstellung, die sich direkt unterhalb des Viadukts der Nordbahntrasse befindet, dokumentiert anschaulich die Geschichte der elektrischen Haushalts- und Versorgungstechnik. Gezeigt wird eine Vielzahl an Exponaten – von historischen Transformatoren über Stromzähler bis hin zu Haushaltsgeräten wie Küchenmaschinen und Transistorradios. Die Sammlung verdeutlicht, wie stark der technologische Fortschritt das tägliche Leben im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Auch Relikte aus der frühen Ära der mobilen Kommunikation, wie ein älteres Modell eines Mobiltelefons, sind Teil der Ausstellung und illustrieren den Wandel im Design und in der Funktionalität elektrischer Geräte.
Geöffnet ist die Sammlung am Aktionstag von 11 bis 16 Uhr. Ergänzend zur Ausstellung bieten Mitglieder der stromhistorischen Arbeitsgemeinschaft der WSW jeweils zur vollen Stunde fachkundige Führungen an. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei vertiefte Einblicke in die technische Entwicklung elektrischer Geräte und die Geschichte der Energieversorgung in der Region.
Mit dem Engagement am Tag der Industriekultur unterstreichen die Wuppertaler Stadtwerke die Bedeutung technikhistorischer Bildung und machen industrielle Entwicklungen auf anschauliche Weise erlebbar.
Tag der Industriekultur in Wuppertal: Technikgeschichte zum Anfassen
Stromhistorische Sammlung der WSW öffnet ihre Türen am 1. Juni
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