Wuppertal. Ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus Wuppertal muss sich ab dem 17. März vor der Jugendkammer des Landgerichts Wuppertal verantworten. Ihm wird vorgeworfen, einen islamistisch motivierten Anschlag auf jüdische Einrichtungen geplant zu haben. Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage erhoben.
Ermittlungen und Anklage
Nach Angaben der Zentralstelle Terrorismusverfolgung NRW soll sich der Jugendliche in einem Messenger-Dienst dazu bereiterklärt haben, ein Attentat zu verüben. Die entsprechenden Chat-Nachrichten wurden zwischen Ende August und Anfang September des vergangenen Jahres verfasst. Aufgrund des mutmaßlichen Tatzeitraums wird der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt.
Mögliche Konsequenzen
Sollte sich der Tatvorwurf bestätigen, droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren. Der 16-Jährige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Die Justizbehörden prüfen nun die weiteren Schritte im Verfahren.
Terror-Prozess in Wuppertal: 16-Jähriger wegen Anschlagsplänen vor Gericht
Photo by Kindel Media on Pexels