Unternehmen im Bergischen Land blicken zunehmend pessimistisch auf die Wirtschaftslage

Daniel H/CCA



Die wirtschaftliche Stimmung unter den Unternehmen im Bergischen Land hat sich weiter verschlechtert. Das geht aus der aktuellen Frühjahrs-Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer für Wuppertal, Solingen und Remscheid hervor.

Demnach plant inzwischen jedes vierte Unternehmen in der Region, im laufenden Jahr Arbeitsplätze abzubauen. Auch das Ausbildungsangebot dürfte nach Einschätzung vieler Betriebe zurückgehen. Die Industrie- und Handelskammer sieht darin ein deutliches Signal für die anhaltende Unsicherheit in der heimischen Wirtschaft.

Besonders kritisch bewerten die Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Fast zwei Drittel der befragten Firmen zählen diese inzwischen zu den größten Risiken für die eigene Geschäftsentwicklung. Laut IHK stellt dieser Wert einen neuen Höchststand innerhalb der Konjunkturumfrage dar.

Zusätzliche Belastungen ergeben sich nach Einschätzung vieler Betriebe aus den Auswirkungen des Nahostkonflikts, der inzwischen nahezu alle Branchen betreffe. Die aktuelle Geschäftslage wird von den Unternehmen ähnlich negativ eingeschätzt wie bereits zu Jahresbeginn. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen für die kommenden Monate weiter eingetrübt.

35 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit einer weiteren Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation. Lediglich 14 Prozent erwarten eine positive Entwicklung.

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