Wuppertal · Mit der Revue „Von Thalia geküsst“ setzt das Opernhaus Wuppertal erneut auf eine musikalische Hommage an die goldenen Jahre der Operette. Am Samstag, 13. September 2025, um 19.30 Uhr feiert die Produktion ihre Wiederaufnahme.
Das Stück, verfasst von Laura Knoll, erzählt von der Eröffnung des Thalia-Theaters im August 1929. Im Mittelpunkt steht der Theaterdirektor Robert Riemer, der das Haus am Islandufer nach aufwendiger Renovierung neu eröffnet. Bald treten dort zahlreiche bekannte Künstler auf. Doch trotz des kulturellen Glanzes muss der Direktor um den Erfolg seines Hauses kämpfen. Die Muse Thalia, Namenspatronin und Schutzfigur der Unterhaltung, greift ein und begleitet die Entstehungsgeschichte des Theaters in einer Mischung aus Realität und Fantasie. Dabei entdeckt sie nicht nur die Kunst, sondern auch das aufstrebende Wuppertal jener Jahre.
Musikalisch stützt sich die Revue auf Werke von Eduard Künneke, Ralph Benatzky, Franz Lehár und weiteren Komponisten. Neben bekannten Melodien aus den 1920er- und 1930er-Jahren kommen auch Stücke zur Aufführung, die heute nur selten zu hören sind, jedoch ihr ursprüngliches Ohrwurmpotenzial nicht verloren haben.
Die Produktion verbindet historische Bezüge mit einer zeitgemäßen Inszenierung. Übertitel in deutscher und englischer Sprache erleichtern den Zugang für ein breites Publikum.
Dauer: rund 100 Minuten, ohne Pause.
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren.
Von Thalia geküsst“: Wupperetten-Revue kehrt zurück ins Opernhaus
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