Die Waldbrandgefahr in Wuppertal bleibt weiterhin erhöht. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gilt am Dienstag (15. Juli 2026) an der Messstation am Klärwerk Buchenhofen bei Sonnborn erneut die zweithöchste Warnstufe.
Für Mittwoch wird derzeit ein Rückgang der Gefahrenlage prognostiziert. Mit Waldbrandgefahrenstufe 3 bleibt das Risiko jedoch weiterhin erhöht.
Vor diesem Hintergrund weist die Wuppertaler Feuerwehr auf wichtige Vorsichtsmaßnahmen hin, um Brände in Wäldern und auf Grünflächen zu verhindern. So sollte in Waldgebieten und auf Freiflächen grundsätzlich nicht geraucht werden. Zigarettenkippen dürfen weder ins Laub noch auf Wiesen geworfen werden. Offenes Feuer sowie Grillen im Wald sind ebenfalls zu vermeiden.
Darüber hinaus sollten keine Glasflaschen oder Glasscherben in der Natur zurückgelassen werden, da sie bei Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas wirken und trockenes Gras oder Laub entzünden können. Fahrzeuge dürfen nicht auf trockenen Grünflächen oder unbefestigten Waldwegen abgestellt werden, weil heiße Auspuffanlagen oder Katalysatoren einen Brand auslösen können.
Bei größeren Bränden rät die Feuerwehr davon ab, eigene Löschversuche zu unternehmen. Stattdessen sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden. Außerdem müssen Waldwege jederzeit freigehalten werden, damit Einsatzfahrzeuge den Brandort ohne Behinderung erreichen können.
Auch das Bewässern ausgetrockneter Wald- oder Vegetationsflächen bietet nach Angaben der Feuerwehr keinen wirksamen Schutz vor Bränden, da das Wasser in der Regel zu schnell verdunstet, um den Boden nachhaltig zu durchfeuchten.
Waldbrandgefahr in Wuppertal bleibt auf hohem Niveau
Daniel H/ CCA