Wüstentalk in Oberbarmen widmet sich dem Thema Zuversicht

Frank vincentz/CCA


Wuppertal. In der Färberei am Peter-Hansen-Platz in Oberbarmen findet am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 19 Uhr die elfte Ausgabe des „Wüstentalks“ statt. Die Veranstaltungsreihe, die als offenes Nachbarschaftsgespräch konzipiert ist, steht diesmal unter dem Leitthema Zuversicht im Kontext gegenwärtiger gesellschaftlicher Krisen. Der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, wie Menschen in einer von Unsicherheiten geprägten Zeit Hoffnung und Orientierung finden können. Angesichts globaler und persönlicher Herausforderungen wird erörtert, ob aktives gesellschaftliches Engagement eine Antwort darstellt oder ob Rückzug in private Lebensbereiche, Natur oder kulturelle Angebote als sinnvolle Strategie erscheint. Ebenso wird beleuchtet, unter welchen Umständen Krisen mobilisieren oder lähmen und welche Rolle individuelle Belastungsgrenzen dabei spielen.
Die Moderation übernimmt die Journalistin Annette Hager. Gemeinsam mit den eingeladenen Gästen und dem Publikum soll ein Austausch entstehen, der unterschiedliche Perspektiven auf den Umgang mit Unsicherheit und Überforderung zusammenführt. Dabei wird bewusst ein offenes Gesprächsformat angestrebt, das nicht nur auf Podiumsdiskussionen setzt, sondern auch den Dialog unter den Teilnehmenden fördert.
Zu den Gästen zählen die Aktivistin Nagea Belekhrif, der gesellschaftlich engagierte Markus Liedtke, die Regisseurin Kim Münster, die Kommunikationsdesignerin Daniela Höhmann, die Nachhaltigkeitsforscherin Christa Liedtke sowie der Schüler Lamar Sleman. Sie bringen Erfahrungen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in die Diskussion ein.
Der „Wüstentalk“ wird zudem als Podcast veröffentlicht. Die vorherige Ausgabe beschäftigte sich mit gesellschaftlichen Spannungsfeldern zwischen Fortschritt und Rückschritt.

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