Wuppertal verliert Plätze im Glücksatlas 2026

Daniel H/CCA


Wuppertal hat im aktuellen Glücksatlas 2026 an Boden verloren. Im Vergleich zum Vorjahr rutscht die Stadt im bundesweiten Ranking der Lebenszufriedenheit um fünf Positionen ab und belegt nun Rang 33 unter den 40 untersuchten Großstädten.

Die durchschnittliche Lebenszufriedenheit der Einwohner liegt unverändert bei 6,82 Punkten. Obwohl sich dieser Wert gegenüber dem Vorjahr nicht verändert hat, wurde Wuppertal von mehreren Städten überholt und fällt dadurch im Gesamtranking zurück. Zudem bleibt die Stadt deutlich hinter dem Durchschnittswert in Nordrhein-Westfalen.

Positiv bewertet die Studie vor allem die Wohnsituation. Mit durchschnittlichen Mietkosten von etwas mehr als neun Euro pro Quadratmeter gilt Wohnraum in Wuppertal im Vergleich zu vielen anderen Großstädten als erschwinglich. Darüber hinaus weist die Stadt einen hohen Anteil an Familien sowie eine vergleichsweise hohe Eigentumsquote auf.

Schwächer schneidet Wuppertal bei wirtschaftlichen Kennzahlen und der mentalen Gesundheit der Bevölkerung ab. Nach den Ergebnissen der Untersuchung zählt lediglich knapp 37 Prozent der Einwohner zur Gruppe der besonders Zufriedenen. Gleichzeitig ist die Zahl der Menschen mit sehr geringer Lebenszufriedenheit im Vergleich zu den Vorjahren leicht zurückgegangen.

An der Spitze des bundesweiten Städterankings steht in diesem Jahr Erfurt. Den letzten Platz belegt Rostock.

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