Wuppertal – Die Auswertung der diesjährigen Bürgerbeteiligung im Rahmen des städtischen Mitmachverfahrens ist abgeschlossen. Zahlreiche Ideen aus der Bevölkerung wurden eingereicht, bewertet und in einem Punktesystem priorisiert. Nun beginnt die konkrete Prüfungsphase durch die Stadtverwaltung.
Zu den bestbewerteten Vorschlägen gehört auf Rang 13 mit 17 Punkten die Einrichtung von zwei Fahrradreparaturstationen entlang der Sambatrasse im Stadtbezirk Cronenberg (42349 Wuppertal). Die mobilen Servicestationen sollen Radfahrerinnen und Radfahrern eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit bieten, kleinere Reparaturen selbst durchzuführen.
Mehrere Projekte teilen sich mit jeweils 16 Punkten den 16. Platz. Darunter das Konzept „Weltacker 2 GO“, ein mobiler Mini-Acker im Lastenradformat, der anschaulich globale Zusammenhänge landwirtschaftlicher Flächennutzung vermitteln soll. Weitere gleichplatzierte Vorschläge sind unter anderem ein Schulmediatorenprogramm zur Gewaltprävention, ein interaktiver „Pfad der Kinderrechte“, die Initiative „Tauschrausch“ zur Förderung nachhaltigen Konsums sowie das Projekt „Radeln für alle“, das kostenfreie Rikscha-Ausfahrten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ermöglichen will.
Mit jeweils 15 Punkten folgen auf Rang 21 mehrere Vorschläge: Dazu zählt die barrierefreie Umgestaltung des Spielplatzes am Naturfreundehaus in Cronenberg, das Projekt „Bewegung macht stark – Gesund aufwachsen“, die Sicherstellung der Schulsozialarbeit freier Träger sowie Initiativen zur Quartiersbegrünung, zur Schulung von Insektenbotschafter*innen und zur Errichtung zusätzlicher Fahrradständer in engen Wohnstraßen. Ebenfalls mit 15 Punkten bewertet wurden Vorschläge zur Einrichtung eines Zentrums für Film- und Medienkunst, einer Outdoor-Sportanlage an der Arrenbergerstraße sowie die Sanierung des Bodenbelags auf dem Bolz- und Basketballplatz am Nommensenweg.
Auf Platz 30 finden sich mehrere weitere Projekte mit jeweils 14 Punkten. Dazu gehören unter anderem „LiC – Literatur im Container“, ein mobiles Literaturformat, ein Outdoor-Fitnesspark, das Kunstprojekt „TrassenKunst“ auf der Nordbahntrasse, das generationenverbindende Projekt „Zeitreise – Kinderwelt trifft Lebenserfahrung“, ein Begegnungszentrum gegen Altersvereinsamung, ein Open-Air-Kino sowie die Begrünungsinitiative „Gesunde Begrünung“ für die Innenstadt.
In der nächsten Phase von Juni bis August 2025 prüft die Stadtverwaltung die Machbarkeit und Rahmenbedingungen der bestplatzierten Ideen. Den Abschluss bildet eine öffentliche Veranstaltung am Mittwoch, 27. August, im Codeks. Dort wird die finale Abstimmungsrunde stattfinden, in der die Bürgerinnen und Bürger über die konkrete Umsetzung der Projekte entscheiden können.
Wuppertaler Bürgerbeteiligung: Diese Projekte stehen in der nächsten Runde
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