Wuppertaler Schulschwimmwoche erreicht mit 1.700 Kindern neue Bestmarke

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Wuppertal. Die Schulschwimmwoche in Wuppertal hat 2026 eine Rekordbeteiligung verzeichnet. Insgesamt 51 Schulen mit 77 Gruppen nahmen an dem fünftägigen Intensivprogramm teil. Rund 1.700 Kinder erhielten die Gelegenheit, ihre Schwimmkenntnisse gezielt zu verbessern und mehr Sicherheit im Wasser zu gewinnen. Bei der Premiere im Jahr 2021 waren lediglich 18 Schulen beteiligt.

Sieben Bäder für intensives Schwimmtraining

Damit die Schüler unter möglichst günstigen Bedingungen trainieren konnten, reservierten sieben Wuppertaler Schwimmbäder in der Veranstaltungswoche zwischen 8.30 und 15.30 Uhr Zeitfenster vorrangig für die teilnehmenden Schulen. Dazu gehörten das Schwimmsportleistungszentrum, die Schwimmoper, das Gartenhallenbad Langerfeld, das Gartenhallenbad Cronenberg, das Bad Röttgen, das Freibad Neuenhof und das Schwimmbad der LVR-Förderschule.

Die Organisation der Bustransporte übernahmen das Sport- und Bäderamt, der Stadtbetrieb Schulen und die Wuppertaler Stadtwerke. Durch die abgestimmte Planung konnten die Schulgruppen ihre Trainingszeiten zuverlässig wahrnehmen.

Das Konzept setzt auf regelmäßiges Üben unter gleichbleibenden Bedingungen. An fünf aufeinanderfolgenden Tagen trainierten die Kinder jeweils 60 Minuten zur selben Zeit im gleichen Schwimmbad. Im regulären Schulsport fällt die tatsächliche Zeit im Wasser häufig deutlich kürzer aus. Die Intensivwoche soll deshalb bessere Voraussetzungen schaffen, um Schwimmtechniken zu festigen und die Sicherheit im Wasser nachhaltig zu erhöhen.

Mehr als 850 Schwimmabzeichen abgenommen

Unterstützt wurden die Lehrkräfte durch Schwimmassistenten des Schwimmverbandes sowie Sporthelfer der Sportjugend. Sie halfen bei der Durchführung der Übungen und begleiteten die Kinder während des Trainings.

Die Ergebnisse zeigen den Umfang des Programms: Rund 15 Prozent der Teilnehmer erreichten den Status eines sicheren Schwimmers. Darüber hinaus nahmen die Lehrkräfte mehr als 850 Prüfungen für das Seepferdchen und weitere Schwimmabzeichen ab. Zusätzliche Fortschritte wurden anhand verschiedener Leistungsstufen im Schulschwimmpass dokumentiert.

Als Anerkennung für ihre ehrenamtliche Mitarbeit erhielten die Sporthelfer und Schwimmassistenten T-Shirts und Handtücher. Die Ausstattung wurde von der Praxis.Gemeinschaft.Cronenberg unter Beteiligung von Dr. Martin von Kathen finanziert.

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