Zentrum für digitale Bildung baut Unterstützung für Wuppertaler Schulen aus

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Digitale Medien gehören längst zum Schulalltag in Wuppertal. Das Zentrum für digitale Bildung (ZfdB) unterstützt Schulen dabei, digitale Technologien pädagogisch sinnvoll einzusetzen und die Medienkompetenz von Schülern und Lehrkräften zu stärken. Dafür erweitert die Einrichtung ihre Angebote und baut zugleich die Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus.

Schnittstelle zwischen Technik, Pädagogik und Verwaltung

Das ZfdB entstand 2023 aus dem früheren kommunalen Medienzentrum und ist dem Stadtbetrieb Schulen zugeordnet. Das vierköpfige Team übernimmt eine Vermittlungsfunktion zwischen technischen, pädagogischen und organisatorischen Anforderungen. Schulen erhalten Unterstützung bei Fragen rund um digitale Bildung, Medienkompetenz und den Einsatz digitaler Werkzeuge im Unterricht.

Zum Angebot gehören unter anderem Programme wie Medienscouts NRW, die Bildungsmediathek NRW, das Internet-ABC und Digital Making Places. Gleichzeitig arbeitet das Zentrum daran, weitere Angebote und Kooperationen zu entwickeln. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit den Medienberatern der Bezirksregierung Düsseldorf, der Schul-IT und weiteren Einrichtungen aus dem Bereich der digitalen Bildung.

Neue Schulungen und Beratungsangebote

Das Spektrum reicht von der Medienbildung in Grundschulen bis zu Angeboten für weiterführende Schulen. Im Juni nahm das Zentrum unter anderem ein sensibles Thema in den Blick: Rund 60 Medienscouts und Beratungsfachkräfte aus vier Schulen beschäftigten sich mit Sexting und der Weitergabe intimer Bilder.

Für die kommenden Monate sind weitere Qualifizierungen vorgesehen. An Grundschulen sollen neue Medienscouts ausgebildet werden. Hinzu kommen Schulungen im Rahmen des Programms Diginautis. Für das kommende Schuljahr sind außerdem drei weitere Veranstaltungen geplant, darunter Angebote zu digitaler Souveränität und Resilienz.

Die Verantwortlichen wollen damit unterschiedliche Aspekte digitaler Bildung abdecken. Neben der Vermittlung technischer Kenntnisse geht es zunehmend auch um einen sicheren, verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien.

Auch Verwaltungsaufgaben gehören zum Arbeitsfeld

Die Arbeit des Zentrums beschränkt sich nicht auf pädagogische Angebote. Auch organisatorische Aufgaben im Zusammenhang mit der digitalen Ausstattung der Schulen gehören zum Zuständigkeitsbereich. Dazu zählt beispielsweise die Bearbeitung von Schadensmeldungen.

Werden Tablets oder Laptops beschädigt oder gestohlen, nimmt das ZfdB die entsprechenden Meldungen der Schulen auf und kümmert sich um die weitere Abwicklung. Dazu gehört gegebenenfalls auch die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen.

Mit dem Ausbau seiner Angebote will das Zentrum für digitale Bildung die Wuppertaler Schulen damit sowohl bei pädagogischen Fragen als auch bei organisatorischen Herausforderungen rund um die Digitalisierung unterstützen.

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