682.000 Euro für Wuppertaler Projekt zur besseren Inklusion in Ausbildung und Prüfungen

Daniel H/CCA


Die Bergische Universität Wuppertal erhält 682.000 Euro aus Bundesmitteln für das Projekt „INBAP – Inklusiv und barrierefrei ausbilden und prüfen“. Mit der Förderung sollen bestehende Hindernisse in der beruflichen Ausbildung und bei Prüfungen abgebaut werden. Menschen mit Behinderung sollen dadurch bessere Voraussetzungen für eine gleichberechtigte berufliche Teilhabe erhalten.

Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Entwicklung konkreter Ansätze, mit denen Ausbildung und Prüfungsverfahren barrierefreier gestaltet werden können. Die Bergische Universität Wuppertal soll dabei Lösungen erarbeiten, die über die Stadt hinaus eingesetzt werden können.

Der Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh bewertet die Förderzusage als wichtigen Impuls für die Stadt. Eine hochwertige Ausbildung und faire Prüfungsbedingungen müssten unabhängig von einer Behinderung zugänglich sein. Nach seiner Einschätzung darf die Frage, welche beruflichen Möglichkeiten einem Menschen offenstehen, nicht von bestehenden Barrieren abhängen.

Lindh hebt zudem die Rolle der Bergischen Universität bei dem Vorhaben hervor. Die Förderung ermögliche es einer wichtigen Wuppertaler Bildungseinrichtung, konkrete Konzepte für mehr Inklusion zu entwickeln. Zugleich könne das Projekt die Bedeutung Wuppertals als Bildungsstandort stärken und Erkenntnisse hervorbringen, die auch über die Stadtgrenzen hinaus genutzt werden können.

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