Streetfood-Festival in Wuppertal bringt kulinarische Vielfalt nach Elberfeld

Wtotal/CCA



Vor der Laurentiuskirche in Elberfeld ist an diesem Wochenende eine kulinarische Reise rund um die Welt möglich gewesen. Beim „Street-Food & Music-Festival“ boten mehr als 20 Foodtrucks internationale Gerichte an. Ergänzt wurde das Angebot durch Musik und Sitzmöglichkeiten unter freiem Himmel.

Von italienischer Pasta und türkischem Börek bis zu venezolanischen Arepas und griechischen Loukoumades reichte die Auswahl. Viele Besucher nutzten die Veranstaltung, um Gerichte zu probieren, die im Alltag in Wuppertal seltener angeboten werden.

Spezialitäten aus Venezuela und Griechenland

Zu den besonderen Angeboten gehörten Loukoumades, kleine frittierte Teigbällchen aus der griechischen Küche. Sie wurden mit Honig, Zimt und Walnüssen serviert. Der Foodtruck verwies auf die lange Tradition des Gebäcks, das bereits in der Antike bekannt gewesen sein soll.

Auch die venezolanischen Arepas haben eine lange Geschichte. Die Maisfladen werden gebraten und je nach Variante mit Fleisch, Kochbananen, schwarzen Bohnen und Käse gefüllt. Ein Foodtruck aus Venezuela präsentierte verschiedene Ausführungen der Spezialität.

Peruanische Küche in Wuppertal

Eine weitere Station der kulinarischen Reise war ein peruanischer Foodtruck der Familie Bazalar aus Dortmund. Seit rund zwei Jahren ist die Familie mit ihrem Wagen bei Festivals und Veranstaltungen unterwegs. In Wuppertal war sie bereits zum zweiten Mal vertreten.

Auf der Speisekarte standen unter anderem Lomo Saltado mit Rindfleisch, Zwiebeln, Tomaten und Pommes sowie Chicharrón mit Schweinefleisch, Süßkartoffeln und Zwiebelsalat. Da peruanische Küche in Deutschland noch vergleichsweise wenig verbreitet ist, setzt die Familie auch auf großformatige Fotos ihrer Gerichte. Die Angebote sollen sowohl Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln ansprechen als auch Besucher, die erstmals peruanische Spezialitäten kennenlernen.

Arancini, BBQ und koreanische Spezialitäten

Auch die italienische Küche war vertreten. Ein aus Sizilien stammender Anbieter servierte Arancini, gefüllte frittierte Reisbällchen, sowie Cannoli. Die Rezepte orientieren sich nach Angaben des Anbieters an traditionellen Familienrezepten.

Fleischliebhaber kamen bei „Black Heart BBQ“ aus Münster auf ihre Kosten. In einem umgebauten Möbelkoffer ist ein großer Smoker mit einer Röstfläche von bis zu 15 Quadratmetern untergebracht. Angeboten wurde unter anderem Brisket.

Große Nachfrage gab es zudem bei den koreanischen Gerichten. Yangnyeom Chicken mit einer süß-scharfen Sauce und Tteokbokki, weiche Reiskuchen in einer würzigen Chilisauce, gehörten zu den Favoriten einer Besuchergruppe. Ergänzend wurde philippinisches Chicken Adobo angeboten, das traditionell mit Sojasauce, Essig, Knoblauch, Lorbeer und Pfeffer zubereitet wird. Weniger exotisch fiel die Wahl bei einem weiteren Besucher auf Kumpir, eine gefüllte Backkartoffel.

Musik begleitet das kulinarische Angebot

Neben dem Essen gehörte Musik zum Konzept des Festivals. Von einem DJ-Pult aus wurden verschiedene Stilrichtungen gespielt, darunter Lounge- und Chillout-Musik, House, aktuelle Charts, Urban und orientalisch geprägte Klänge.

Die Besucher saßen überwiegend an den bereitgestellten Bierzeltgarnituren und ließen sich dort die verschiedenen Gerichte schmecken. Trotz der musikalischen Begleitung blieb das kulinarische Angebot der zentrale Anziehungspunkt auf dem Platz vor der Laurentiuskirche.

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