„Bares für Rares“: Wuppertaler Paar scheitert mit Gemälde an der Händlerkarte

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Reinhild und Reiner Vahldieck wollten ein geerbtes Kunstwerk bei der ZDF-Trödelshow verkaufen. Doch eine auffällige Beschaffenheit der Farbe weckt Zweifel bei der Expertin. Horst Lichter verweigert anschließend den Zugang zum Händlerraum.

Wuppertal. Mit einem Gemälde aus dem Familienbesitz wollten Reinhild und Reiner Vahldieck aus Wuppertal bei „Bares für Rares“ einen Verkauf erzielen. Das Kunstwerk zeigt eine Villa an einem italienischen See und gehörte ursprünglich der Tante von Reiner Vahldieck. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Auftritt bei der ZDF-Sendung erfüllt sich jedoch nicht.

Bereits bei der Begutachtung durch die Kunsthistorikerin Werner treten Auffälligkeiten zutage. Zwar lässt sich der Maler Willy Hamacher als Urheber des Bildes bestätigen, doch die Beschaffenheit des Gemäldes wirft Fragen auf. Die Expertin untersucht deshalb die Oberfläche genauer und richtet ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf den Farbauftrag.

Auffälliger Farbauftrag weckt Zweifel

Bei der näheren Betrachtung entsteht zunächst der Eindruck, dass das Motiv mit einer lasierenden Maltechnik auf Pappe aufgetragen worden sein könnte. Eine weitere Untersuchung verstärkt die Zweifel: Unter der Lupe und bei verändertem Lichteinfall zeigt die Farbe einen ungewöhnlichen Glanz.

Diese Besonderheit lässt die Expertin an der Beschaffenheit des Kunstwerks zweifeln. Für die Wuppertaler wird damit die geplante Veräußerung zunehmend unsicher. Obwohl der Künstler identifiziert werden kann, reicht die Einschätzung offenbar nicht aus, um das Gemälde ohne weitere Bedenken für den Händlerraum freizugeben.

Horst Lichter verweigert die Händlerkarte

Nach der Begutachtung entscheidet Moderator Horst Lichter, den beiden Besuchern keine Händlerkarte auszuhändigen. Damit bleibt Reinhild und Reiner Vahldieck der Zugang zu den Händlern verwehrt. Ein Verkauf im Rahmen der Sendung kommt folglich nicht zustande.

Für das Paar endet der Auftritt somit bereits vor den Verhandlungen. Die ungewöhnlichen Eigenschaften der Maloberfläche erweisen sich als entscheidendes Hindernis für den geplanten Verkauf des Familienerbstücks.

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